Leasing lohnt sich! Oder gibt es bei JobRad auch Nachteile?

Neues Rad, weniger Steuern und mehr Zeit an der frischen Luft – die Vorteile liegen auf der Hand. Aber hat JobRad auch Nachteile für Arbeitnehmer:innen? Lohnt sich JobRad wirklich? Hier finden Sie Antworten auf die großen Fragen des Dienstrad-Leasings.

JobRad | JobRadlerin nachdenklich

Wann lohnt sich ein JobRad (nicht)?

Klingt ja toll, das mit dem JobRad. Nur wo ist der Haken? Lohnt sich ein JobRad wirklich für alle? Die Antwort ist einfach: Ein JobRad lohnt sich am meisten, wenn Sie die volle Laufzeit von 36 Monaten erfüllen können. 

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Volle Laufzeit voraus!

Sie lieben Ihren Job und möchten die nächsten drei Jahre bei Ihrer:m Arbeitgeber:in bleiben? Dann können Sie die Vertragslaufzeit von 36 Monaten erfüllen und profitieren auch von der vollen Ersparnis bei Ihrem JobRad.

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Auszeit geplant?

Elternzeit, Sabbatical oder andere Auszeiten: Leben ist Veränderung. Die meisten Unternehmen bieten in solchen Fällen Lösungen wie z. B. eine vorübergehende Ratenerstattung an. Informieren Sie sich bei dem:der JobRad-Bevollmächtigten in Ihrem Unternehmen zu den genauen Regelungen.

Icon Person mit kreisförmigem Pfeil

Früheres Vertragsende?

Sie möchten vor Ablauf der 36 Monate kündigen, gehen in Rente oder möchten sich selbstständig machen? In Absprache mit Ihrem Unternehmen können Sie das Rad kaufen oder zurückgeben. Jedoch gilt: Je früher Sie den Vertrag beenden, desto geringer ist die steuerliche Ersparnis.

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Wenn Sie sich in einem der folgenden Anstellungsverhältnisse befinden, sind Sie unter Umständen vom Dienstrad-Leasing ausgeschlossen.
Sprechen Sie dazu mit Ihrer:m Arbeitgeber:in.

  • Mini- und Midijobber:innen
  • zu Mindestlohn angestellte
  • Zeitarbeiter:innen
  • befristet Beschäftigte
  • Praktikant:innen
  • Angestellte in Probezeit
  • Auszubildende und Werkstudierende

Warum lohnt sich JobRad überhaupt?

Diensträder werden steuerlich gefördert, darum sparen Arbeitnehmer:innen bis zu 40 % im Vergleich zum Direktkauf. Wie viel Sie genau sparen, hängt vom Modell ab, das Ihre Firma anbietet. Eine genauere Vorstellung erhalten Sie, wenn Sie unseren JobRad-Rechner benutzen.

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JobRad per Gehaltsumwandlung

Bei JobRad per Gehaltsumwandlung wird die monatliche Leasingrate vom Bruttogehalt gezahlt, hier sparen Sie also Steuern! Zusätzlich kann Ihr:e Arbeitgeber:in einen Zuschuss zahlen – dann sparen Sie noch mehr.

Icon offene Hand mit Sternchen

JobRad als Gehaltsextra

Beim JobRad als Gehaltsextra legt Ihr:e Arbeitgeber:in die monatliche Rate für Ihr JobRad aufs Gehalt obendrauf. So fahren Sie Ihr JobRad ohne zusätzliche Kosten.

Lohnt sich JobRad auch für Beschäftigte im öffentlichen Dienst?

Ja! Inzwischen ermöglichen die meisten öffentlichen Tarifverträge das Dienstrad-Leasing auch im öffentlichen Dienst – und zwar als Dienstrad per Gehaltsumwandlung. Durch die Steuerersparnis lohnt sich das JobRad also auch für Beamt:innen und Tarif­beschäftigte. Da Beamt:innen aufgrund ihres Status keine Sozialabgaben zahlen, fällt die Ersparnis für sie allerdings etwas geringer aus.

Rente und JobRad: Wo ist der Haken?

Einer der größten JobRad-Nachteile sei die geringere Rente, so lautet es immer wieder. Stimmt das denn? Bringt ein JobRad Nachteile für die Rente? Der Faktencheck ergibt:

  • Bei JobRad per Gehaltsumwandlung zahlen Sie weniger Steuern – und somit weniger Beiträge für die Sozial­versicherung, also auch die Renten­versicherung.
  • Die umgerechneten Einbußen für die spätere Rente sind minimal.
  • Die durchschnittliche Ersparnis durch ein JobRad gleicht das in der Regel aus – insbesondere, wenn sich Ihr:e Arbeitgeber:in mit Zuschüssen beteiligt.

Wie sich Ihr JobRad auf Ihren Rentenbeitrag auswirkt, sehen Sie in der Zeile „Rentenversicherung" im JobRad-Rechner.

Mann mit Pulli auf JobRad vor Backsteinmauer

Ein JobRad lohnt sich für Sie?

Konnten Sie sich überzeugen? Dann steigen Sie auf!