Ein E-Bike als Dienstwagen

Gesund und nachhaltig mobil

JobRad Geschäftsführer Ulrich Prediger
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Herr Prediger, das Dienstrad wird in diesem Jahr zehn – und immer beliebter. Woran liegt das?

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An der steuerlichen Stellung. „JobRad“ im heutigen Sinn gibt es seit 2012. Damals haben wir gemeinsam mit mehreren Mobilitätsverbänden erreicht, dass das sogenannte Dienstwagenprivileg, die 1 %-Regel für Geschäftswagen auf Fahrräder und E-Bikes ausgeweitet wurde. Seitdem wächst der Markt kontinuierlich. Und das ist kein Wunder: Der Arbeitnehmer kann sein JobRad beruflich wie privat nutzen und spart dabei. Dazu kommen die großen gesellschaftlichen Herausforderungen: Klimaschutz, Luftreinhaltung in Innenstädten, der Trend zu mehr Bewegung und Gesunderhaltung und nicht zuletzt der Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter machen das Dienstrad immer attraktiver.

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Mit wie vielen Unternehmen arbeiten Sie heute zusammen und wie viele Diensträder gibt es aktuell in Deutschland?

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Deutschlandweit bieten mehr als 7.500 Arbeitgeber mit über 1,5 Millionen Beschäftigten JobRad an. Zu unseren Kunden zählen große Konzerne wie Bosch, Deutsche Bahn oder SAP, aber auch viele mittelständische Unternehmen. Mittlerweile sind insgesamt 200.000 geleaste Diensträder Schätzungen zufolge auf Deutschlands Straßen unterwegs – Tendenz steigend.

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Weshalb bieten Unternehmen JobRad an?

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JobRad nützt den Unternehmen auf vielen Ebenen, zum Beispiel beim betrieblichen Gesundheitsmanagement. Da werden bereitgestellte Mittel mangels konkreter Maßnahmen oft nicht abgerufen. JobRad hilft auch beim Employer Branding. Diensträder sind in immer mehr Unternehmen selbstverständlicher Bestandteil eines Mehrwertpakets für Fachkräfte. Ganz wichtig sind auch die ökologischen Faktoren: Fahrräder und E-Bikes im Mobilitätsmix des Unternehmens erhöhen die Flexibilität, verbessern die Umweltbilanz und sparen wertvollen Parkraum ein. Und nicht zuletzt stellen Diensträder im Hinblick auf bevorstehende Fahrverbote in Innenstädten praktikable Alternativen dar – gerade für typische Pendelentfernungen von unter zehn Kilometern ist das E-Bike ideal.

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Was kostet das Angebot für Arbeitgeber?

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JobRad ist für den Arbeitgeber kostenfrei, der Verwaltungsaufwand ist sehr gering. Wir bringen Personalverantwortliche, Arbeitnehmer und Fahrradhändler zusammen und sorgen für nahtlose und zügige Freigabeprozesse sowie eine lückenlose Dokumentation. Was uns besonders freut: Immer mehr Arbeitgeber bezuschussen auf freiwilliger Basis ihre jobradelnden Mitarbeiter.

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Funktioniert der Umstieg aufs Rad?

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Absolut! Eine aktuelle Studie der Technischen Universität München hat ermittelt, dass rund 60 % aller Angestellten häufiger mit dem Rad zur Arbeit fahren, sobald sie ein Dienstrad nutzen. Die neuen Fahrradpendler sind flexibel und bequem unterwegs – und entlasten gleichzeitig Verkehr und Umwelt.

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