Vereinheitlichung der Dienstrad-Versteuerung nach Leasingende

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Was hat es mit der Vereinheitlichung auf sich?

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Die obersten Finanzbehörden haben sich im Mai 2017 auf einen pauschalen Marktwert für alle Diensträder zur Festsetzung der Lohnsteuer am Ende der Leasinglaufzeit geeinigt. Sie halten nach 36 Monaten einen Marktwert von 40 % des Listenpreises für lohnsteuerlich unbedenklich.

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Was bedeutet das für das Dienstfahrrad-Konzept JobRad?

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Seit wir 2012 JobRad und damit das Dienstradleasing eingeführt haben, kalkulieren wir mit einem Marktwert von 10 % des Neupreises. Unsere Kalkulation haben viele Finanzämter überall in Deutschland, nicht zuletzt gestützt auf ein Gutachten, akzeptiert.

Aufgrund der nunmehr einheitlichen Präzisierung durch die obersten Finanzbehörden der Länder hat sich eine Differenz von 30 % zwischen dem von uns bis zum 31.10.2017 kalkulierten Wert (10 %) und dem lohnsteuerlich anzusetzenden Marktwert der Finanzbehörden (40 %) ergeben. Ein JobRadler, der das JobRad nach 36 Monaten Leasinglaufzeit erwirbt, muss diese Differenz deshalb als geldwerten Vorteil versteuern. Alternativ kann der Mitarbeiter ein Gutachten vorlegen und damit einen geringeren Restwert nachweisen – was wir jedoch derzeit nicht als praktikabel einschätzen.

Die Folge: Die Ersparnis des JobRadlers würde deutlich geringer ausfallen, und der Arbeitgeber hätte zusätzlichen Aufwand für die Ermittlung und Abführung der Steuer.

Wir sind deshalb frühzeitig auf die Finanzbehörden zugegangen und haben gemeinsam eine Lösung erarbeitet, die sowohl den Interessen der JobRad-Arbeitgeber, der JobRadler, der Finanzbehörden und natürlich auch den unseren gerecht wird: JobRad übernimmt als zuwendender Dritter die Versteuerung für JobRadler.

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JobRad übernimmt als zuwendender Dritter die Versteuerung für JobRadler!

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Möglich ist das nach § 37b Einkommenssteuergesetz. Das Finanzamt Freiburg-Stadt hat uns die Zustimmung der Finanzbehörden zu unserer Lösung mitgeteilt.

Diese Lösung ist rechtssicher und gilt bundesweit.

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Wieso übernimmt JobRad die Versteuerung?

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Wir glauben an das Rad. Radfahren nützt allen: unserer Umwelt, dem Geldbeutel jedes einzelnen, der Gesundheit und nicht zuletzt macht es Spaß.

Wir wollen mehr Menschen aufs Rad bringen. Zahlreiche Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Fahrradhändler haben uns in den letzten Jahren ihr Vertrauen geschenkt – und dieses Vertrauen ist uns Ansporn und Verpflichtung zugleich.

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Was bedeutet das für die bis zum 31.10.2017 abgeschlossenen JobRad-Verträge?

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Durch unsere mit den Finanzbehörden abgestimmte Lösung kommen im Falle des Kaufs des JobRads am Ende der Leasinglaufzeit keine Mehrkosten auf den JobRadler zu: Wir übernehmen diese!

JobRad als Dritter, der dem Mitarbeiter den Vorteil gewährt, versteuert jeweils den geldwerten Vorteil für den JobRadler. Möglich ist das nach § 37b Einkommenssteuergesetz.

Zu dieser Übernahme sind wir vertraglich nicht verpflichtet, doch unser Ziel ist es möglichst viele Menschen aufs Rad zu bringen – und dem Vertrauen gerecht zu werden, das unsere Kunden und Geschäftspartner seit Jahren in uns setzen.

Diesen Bestandsschutz gewähren wir allen Arbeitnehmern, die Ihren JobRad-Vertrag bis zum 31.10.2017 an ihren JobRad-Bevollmächtigten über das Portal eingereicht haben. Wie bis zu diesem Zeitpunkt in unserem Vorteilsrechner kalkuliert, beabsichtigen wir in diesen Fällen dem JobRadler kurz vor Leasingende ein Angebot zum Gebraucht-Kaufpreis von 10 % des Verkaufspreises zu machen.

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Was bedeutet das für die ab dem 1.11.2017 abgeschlossenen JobRad-Verträge?

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Für alle ab dem 1.11.2017 geschlossenen JobRad-Verträge gehen wir im Vorteilsrechner von einem erwarteten Gebraucht-Kaufpreis von 17 % des Verkaufspreises für ein JobRad nach Leasingende aus. Das schmälert zwar die maximal mögliche Ersparnis für Arbeitnehmer, wird jedoch den geänderten Rahmenbedingungen gerecht und ermöglicht es Arbeitnehmern weiter, hochwertige Räder und Pedelecs deutlich günstiger zu beziehen als per Direktkauf.

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Was bedeutet das für bereits beendete JobRad-Verträge?

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Für 2017 beendete JobRad-Verträge übernehmen wir rückwirkend die Versteuerung. Sollte bei einer Steuerprüfung die Versteuerung eines vor 2017 beendeten JobRads beanstandet werden, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Wir unterstützen Sie selbstverständlich bei einer Lösung.

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Ist JobRad weiter attraktiv?

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Ganz klar: Ja! Auch in Zukunft sparen JobRadler deutlich gegenüber einem Direktkauf.

Zudem kommt: Radfahren ist ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz, hält gesund und macht einfach Spaß. Dienstradleasing ist von der Politik gewollt, wie das Beispiel des Landes Baden-Württemberg zeigt, das im Juli 2017 eigens das Beamtenbesoldungsgesetz geändert hat, um seinen Beamten den Zugang zu Diensträdern zu ermöglichen.

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Was muss ich als Arbeitgeber unternehmen?

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Nichts! Die Bestellung und Abwicklung von JobRädern ist von der Anpassung des erwarteten Gebraucht-Kaufpreises nicht betroffen.

Die Bestätigung der Übernahme der Versteuerung durch JobRad in Textform haben alle JobRad-Arbeitgeber Anfang November 2017 erhalten.

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Was muss ich als Arbeitnehmer unternehmen?

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Nichts! Die Bestellung und Abwicklung von JobRädern ist von der Vereinheitlichung nicht betroffen. Nach Ablauf der 36-monatigen Leasinglaufzeit, werden wir bei einem möglichen Kauf durch Sie nach Leasingende den anfallenden geldwerten Vorteil versteuern.

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Was muss ich als JobRad-Fachhandelspartner unternehmen?

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Nichts! Die Abläufe bei JobRad bleiben unverändert. In den nächsten Tagen werden wir Sie mit aktualisierten Materialien für Ihr Ladengeschäft ausstatten – bitte verwenden Sie ab diesem Zeitpunkt nur noch die aktualisierten Doppelflyer und Lenkerhalter.

Die Konditionen bei JobRad für Selbstständige bleiben unverändert; alle Materialien, die Ihnen vorliegen, sind aktuell!

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Welche Informationen kann ich als Arbeitgeber meinen Mitarbeitern geben, die ein JobRad nutzen?

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Geben Sie gerne die Informationen von dieser Seite oder auch die Adresse dieser Seite (www.jobrad.org/restwert) an Ihre Mitarbeiter weiter. In den nächsten Tagen werden wir zusätzlich alle JobRadler per E-Mail über die neuen Konditionen informieren.

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Gilt die Vereinheitlichung nur für JobRad?

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Nein. Die Entscheidung gilt selbstverständlich für alle Dienstradanbieter gleichermaßen.

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Ich habe weitere Fragen. Wem kann ich sie stellen?

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Als Arbeitgeber wenden Sie sich bitte entweder an Ihren regionalen Vertriebs-Ansprechpartner oder unser zentrales Vertriebsteam in Freiburg (vertrieb@jobrad.org).

Als Arbeitnehmer wenden Sie sich bitte an unseren Support. Er steht Ihnen Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr unter 0761 205515-0 zur Verfügung, per E-Mail unter support@jobrad.org.

Als JobRad-Fachhandelspartner wenden Sie sich bitte an unser Fachhandels-Team. Er steht Ihnen Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr unter 0761 205515-500 zur Verfügung, per E-Mail unter fachhandel@jobrad.org.

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