05.10.2016 | Pressemitteilung

JobRad für Landespreis für junge Unternehmen und Ecodesign-Preis nominiert

Freiburg, 5. Oktober 2016. JobRad begeistert gleich bei zwei Wettbewerben: Zum einen ist JobRad für den Landespreis für junge Unternehmen der LBank nominiert, zum anderen stellt sich Deutschlands größter Anbieter für Dienstfahrräder mit seinem innovativen Servicekonzept im Oktober der Jury des Bundespreis Ecodesign.

Der Bundespreis Ecodesign wird seit 2012 jährlich vom Bundesumweltministerium (BMUB) und dem Umweltbundesamt (UBA) in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Design Zentrum Berlin (IDZ) vergeben. JobRad tritt in der Wettbewerbskategorie Konzept an, bei der es um die besten zukunftsweisenden Konzepte, Studien und Modellprojekte von Unternehmen aller Branchen und Größen geht.
Wichtig ist, dass das eingereichte Produkt auf dem deutschen Markt erhältlich ist bzw. sich als Service oder Konzept an diesen richtet. Unter dieser Prämisse sind auch internationale Unternehmen als Wettbewerbsteilnehmer zugelassen. Am 10. Oktober 2016 stellen sich 160 Wettbewerber der 15-köpfigen Jury.

Unter der Schirmherrschaft und in Anwesenheit von Winfried Kretschmann werden am 25. Oktober 2016 die zehn besten jungen Unternehmen Baden-Württembergs zusammentreffen. Zum elften Mal wird dann der Landespreis für junge Unternehmen vergeben. Bewerben konnten sich Unternehmen aller Branchen, die ihren Sitz in Baden-Württemberg haben und die durch verantwortungsbewusstes unternehmerisches Handeln einen vorbildlichen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft leisten. Ausgeschrieben und vergeben wird der Preis alle zwei Jahre gemeinsam von der Landesregierung und der L-Bank. Mit insgesamt 90.000 € ist der Landespreis einer der höchstdotierten Unternehmerpreise in Deutschland. Insgesamt haben sich in diesem Jahr 604 Betriebe beworben – JobRad hat es in die Endrunde unter die besten zehn geschafft, wovon drei Unternehmen mit dem begehrten Landespreis ausgezeichnet werden.

Ulrich Prediger, Erfinder des Dienstrad-Leasings-Konzepts sowie Gründer und Geschäftsführer von JobRad freut sich sehr über die Nominierungen:
„Als ich 2008 mit der JobRad-Idee loslief, habe ich natürlich gehofft und daran geglaubt, dass der Plan aufgeht. Dass wir heute ein Unternehmen mit über 80 Mitarbeitern sind, für den Landespreis für junge Unternehmen nominiert und beim Ecodesign-Preis für die erste Runde eingeladen sind, habe ich mir damals allerdings nicht vorstellen können. Umso mehr freue ich mich, dass das JobRad-Konzept so gut angenommen wird und hoffe sehr, dass wir auch die Jurys der beiden Wettbewerbe
überzeugen können.“

Steuerrechtlicher Hintergrund des Modells:

Seit Ende 2012 gilt das sogenannte Dienstwagenprivileg auch für Fahrräder und E-Bikes. Bei einer Zusammenarbeit mit JobRad ist der Arbeitgeber der Leasingnehmer und zahlt die monatlichen Raten. Der Mitarbeiter entscheidet sich, einen Teil seines Gehaltsanspruchs in einen Sachbezug umzuwandeln. Dadurch verringert sich das zu versteuernde Einkommen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Allerdings ist der sogenannte geldwerte Vorteil für das Dienstfahrzeug (1 % der unverbindlichen Preisempfehlung) zum versteuernden Gehalt wieder hinzuzufügen. In Summe spart der Mitarbeiter beim JobRad im Vergleich zum Kauf in der Regel bis zu 40 %.