Fahrrad-Fakten

Jedes Fahrrad kann ein JobRad sein. Doch auf der Suche nach dem persönlichen Lieblingsmodell begegnen uns schon mal Begriffe, die den eigenen Lenkerhorizont übersteigen. In dieser Rubrik verraten wir Ihnen unter anderem, wieso sich ein Gravelbike ganz besonders gut fürs Bikepacking eignet, weshalb Ihnen der Fachhändler Bärentatzen fürs neue Fully empfiehlt und warum das Schlagwort „intermodale Mobilität“ ein Schlüssel für die Verkehrswende ist. Navigieren Sie mit unseren Fahrrad-Fakten stets gut informiert durch den Kosmos der Mobilität.

Bärentatzen

Fahrrad-Fakten: Bärentatzen | JobRad

Wer braucht beim Radeln … Bärentatzen?

Haben Sie schon mal Meister Petz auf einem Velo gesehen? Vermutlich nicht – denn was die Fahrradindustrie sich von diesem Raubtier abgeschaut hat, war glücklicherweise nicht sein Fahrstil, sondern die Form seiner Pranken. Diese dienten als Vorbild bei der Entwicklung von Pedalen, die besonders guten Halt geben sollen. Auch bekannt als „Aufstandspedalen“ ähneln sie aufgrund ihrer Größe und Breite den Tatzen von Bären und sind mit Metallpins oder scharfen Zacken versehen, die in die Schuhe des Radlers greifen. Weil Schuh und Pedal nicht fest miteinander verbunden sind wie bei Klickpedalen, kann man mit ihnen schnell und leicht absteigen. Bärentatzen sind deshalb besonders bei Mountainbikern und Crossbikerinnen beliebt.

Bikepacking

Was ist ... Bikepacking?

Abteilungsleiterin Anna liebt ihr minimalistisches, leichtgewichtiges Gravelbike – und dank Bikepacking-Methode sind fest installierte Gepäckträger auch längst nicht mehr nötig, um bei Bedarf seine Siebensachen bequem mit dem Fahrrad zu transportieren: Anna schnallt ihr Gepäck am Wochenende oder nach Feierabend in wasserdichte Bikepacking-Taschen, die sie am Lenker, der Sattelstütze und am Rahmen ihres Dienstrades festzurrt. Da diese Taschen im Vergleich zu klassischen Radtaschen leichter sind, ist Anna weiterhin agil und schnell unterwegs. Geländegängige Räder wie MTB, Gravelbike oder Fatbike eignen sich besonders gut fürs Backpacking.

Fahrrad-Fakten: Bikepacking | JobRad

Die letzte Meile

Fahrrad-Fakten: Letzte Meile | JobRad

Was heißt eigentlich ... die letzte Meile?

Pendlerin Pia möchte gerne umsteigen: vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel. Wenn da nicht diese letzten 800 Meter wären, die letzte Meile.

In ihrem Heimatort „Heimelig“ nimmt Pia die S-Bahn bis zum Hauptbahnhof in „Hektischstadt“. Bis zum Firmensitz ihres Arbeitgebers ist es noch ein knapper Kilometer. Der ließe sich natürlich zu Fuß bewältigen. Doch wenn's mal zeitlich knapp wird? Da ihr Arbeitgeber Dienstradleasing anbietet, überlegt sie, ein Faltrad über ihre Firma zu beziehen. So einen zweirädrigen Verwandlungskünstler kann sie einfach und kostenlos mit in die S-Bahn nehmen. Und schwuppdiwupp ist das Fahrrad aufgefaltet und startbereit (und am Abend wieder eingefaltet). Für die letzte Meile zum Büro braucht Pia auf zwei Rädern nur knapp zwei Minuten.  

Auch in der Transport- und Logistikbranche ist das „Problem der letzten Meile“ zentral. Wie kommt das Paket vom Logistikzentrum zum Kunden? Die wahrscheinlich nachhaltigste und effizienteste Art: mit einem E-Lastenrad. Unternehmen wie JobRad-Kunde Transgourmet machen vor, wie das super funktionieren kann.

Fatbike

Was ist ein ... Fatbike?

Stellen Sie sich ein Mountainbike mit aufgeblasenen Reifen vor. Voilà: Und schon wissen Sie, wie ein Fatbike aussieht. Diese Fahrräder mit den knapp vier Zoll breiten Reifen werden auch „Fat Tire Bikes“, „Snow Bikes“ und „Fatties“ genannt. Und wer braucht so ein Rad mit Supersize-Reifen? Alle, die im Schnee, Sand, über Geröll radeln wollen. Zugegeben, am Berliner Ku’dammm oder in der Sendlinger Straße in München gibt es das alles eher nicht  –  und trotzdem sieht man auch in vielen Städten immer mehr Fatbike-Fans. Das Cruisen mit den dicken Dingern macht auch auf Asphalt Spaß. Übrigens: Auch ein Fatbike kann Ihr nächstes JobRad sein.

Fahrrad-Fakten: Fatbike | JobRad

Gravelbike

Fahrrad-Fakten: Gravelbike | JobRad

Was ist ein ... Gravelbike?

Gravelbiken Sie schon? Oder rennradeln Sie noch? Wenn die Antwort auf die erste Frage „Ja“ heißt, dann sind Sie in guter Gesellschaft. Etwa mit Kollegin Katja und vielen anderen Gravelbike-Fans (Deutsch: „Schotterrad“). Dieses Querfeldeinrad ist eine Art SUV auf zwei Rädern und kommt aus den USA. Dort brachten vor einigen Jahren verschiedene Hersteller Räder auf den Markt, mit denen man auch abseits der asphaltierten Straßen auf Kieswegen und Schotterpisten fahren kann. Inzwischen sind Gravelbikes auch bei uns längst ein – im Wortsinne – Renner, weil sie echte Allrounder sind. Warum? Sie haben breitere Reifen und dämpfen deshalb besser als ein Rennrad. Sie sind komfortabel, weil man aufrecht sitzt und der lange Radstand sorgt für einen stabilen Geradauslauf. Ein Rad für alle, die eine Art sportlichen Alleskönner auf zwei Rädern suchen: so wie Kollegin Katja. Da Katjas Arbeitgeber Dienstradleasing mit JobRad anbietet, sucht sie sich ihr Traum-Gravelbike über ihre Chefin aus. Mit ihrem Allround-JobRad radelt sie durch die City zur Arbeit, macht nach Feierabend Querfeldein-Touren und erlebt am Wochenende Mikroabenteuer, weil sich das Rad auch zum Backpacking eignet. Diesen Biketyp gibt es natürlich auch mit E-Antrieb.

Intermodale Mobilität

Was ist eigentlich … intermodale Mobilität?

Inter-was? Klingt erstmal kompliziert, ist es aber zum Glück nicht: Kombiniert der Kollege Karl auf seiner täglichen Pendlerstrecke mehrere Verkehrsmittel, ist er intermodal mobil. 

Kollege Karl radelt morgens zehn Kilometer mit seinem JobRad von seinem Dorf „Hintermberg“ nach „Großdorf“. Dort nimmt er den Zug nach „Superstadt“. Am Hauptbahnhof in „Superstadt“ geht er die letzte Meile zu seinem Arbeitsplatz zu Fuß. Wenn es regnet, steigt er in den Bus.

Dank der Apps auf seinem Smartphone ist es für Karl ein Kinderspiel, Tickets für den ÖPNV zu kaufen oder Fahrräder zu leihen. Und das hat Zukunft: Forscherinnen und Forscher der Verkehrswissenschaft sehen in der intermodalen Mobilität einen Schlüssel für die Verkehrswende.

Fahrrad-Fakten: Intermodale Mobilität | JobRad

Klickpedale

Fahrrad-Fakten: Klickpedale | JobRad

Was sind ... Klickpedale? 

Bei Rennradprofi Bernard Hinault hat es zum ersten Mal „klick“ gemacht: Der Franzose ist im Jahr 1985 mit Klickpedalen die Tour de France gefahren – während seine Konkurrenz noch mit Riemchenpedalen strampelte. Am Ende hat Hinault das Rennen gewonnen. Bei diesem System sind Schuh und Pedal fest miteinander verbunden – wie beim Alpin-Skischuh. Dadurch wird der Tritt effizienter: In jeder Phase – beim runden Tritt – wird Kraft erzeugt und auf das Fahrrad übertragen. Klickpedale sind aus dem Rennsport deshalb nicht mehr wegzudenken, aber auch Tourenradler und Pendler nutzen sie. Übrigens: Pedale gehören zum leasingfähigen Zubehör. Sie können Ihr Traum-JobRad mit den Pedalen Ihrer Wahl individualisieren. Sprechen Sie Ihren JobRad-Fachhändler gerne an.  

Multimodale Mobilität

Was bedeutet ... multimodale Mobiltät?

Für die Verkehrsforschung ist Marketingleiter Max der typische Pendler der Zukunft. Er ist nämlich #multimodal unterwegs. Was diese moderne Form der Mobilität genau heißt? Montags fährt Max mit einem Car-Sharing-Auto zur Arbeit, weil er danach noch den Großeinkauf für die Woche erledigt. Am Dienstag und Mittwoch radelt er ins Büro und zurück. Und weil Max sich am Donnerstag nach Feierabend mit seiner Peergroup im Kino trifft, nimmt er den Zug. Kurz zusammengefasst beschreibt multimodale Mobilität die Nutzung mehrerer unterschiedlicher Verkehrsmittel. Sie gilt als ein Schlüssel bei der Verkehrswende, da sie dabei hilft, dem drohenden Verkehrskollaps in vielen Städten etwas entgegenzusetzen. Denn bei diesem Verhalten spielt der motorisierte Individualverkehr, der Probleme wie verstopfte Straßen und schlechte Luft verursacht, nur noch eine (kleine) Nebenrolle.

Fahrrad-Fakten: Multimodale Mobilität | JobRad

Protected Bike Lanes

Fahrrad-Fakten: Protected Bike Lanes | JobRad

Was sind ... Protected Bike Lanes?

Wenn wir mehr Menschen aufs Rad bringen wollen, brauchen wir Radwege, die die subjektive und objektive Sicherheit erhöhen, darüber sind sich Verkehrsplanerinnen und Mobilitätsexperten einig. Denn Radfahrerinnen und Radfahrer haben weder Knautschzone noch Airbag. Als besonders sicher gelten die „Geschützten Radfahrstreifen“ („Protected Bike Lanes“). Sie sind baulich, etwa durch Poller, Randsteine oder Blumenkübel, von der Fahrbahn getrennt. Autos können hier weder fahren noch parken oder halten. Somit erhalten Radfahrende einen eigenen geschützten Raum, der das Sicherheitsempfinden verbessert. Da die Geschützten Radfahrstreifen mindestens zwei Meter breit sind, lässt es sich stressfrei radeln, denn man kann bequem andere Radlerinnen und Radler überholen. Und noch einen Vorteil haben die Geschützten Radfahrstreifen: Sie sind nicht nur sicher, sondern lassen sich auch relativ kostengünstig und schnell umsetzen.

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