JobRad bei der Weber Automotive GmbH

Clever unterwegs

Seit zwei Jahren macht das Unternehmen bei JobRad® mit, 80 der 450 Mitarbeitenden haben bereits aufgesattelt. Damit liegt Weber voll im Trend: Über 15.000 Arbeitgeber bieten in Deutschland JobRäder an, so zum Beispiel SAP und die Deutsche Bahn. Auch viele mittelständische Betriebe setzen auf JobRad als Beitrag zum Employer Branding.

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„Dienstradleasing ist eine tolle Sache, da wir keine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr haben. Mit dem JobRad sind unsere Mitarbeiter nun flexibler, kommen schneller und fitter zur Arbeit“, so Carmen Amann, Assistentin der Geschäftsführung der Weber Automotive GmbH in Markdorf.

Einfacher als Autoleasing

Digitalisierte Prozesse gestalten den Leasingablauf unkompliziert und papierlos. Arbeitnehmer suchen sich ein Fahrrad oder E-Bike nach ihren Wünschen bei einem der über 5.000 kooperierenden Fachhändler aus und bestellen es direkt über das JobRad-Onlineportal. Die finanzielle Abwicklung läuft anschließend über die Gehaltsabrechnung. Der Arbeitgeber least also das JobRad und überlässt es dem Mitarbeiter zur freien beruflichen und privaten Nutzung. Im Gegenzug behält er einen kleinen Teil des Bruttogehalts des Arbeitnehmers ein und bedient damit die Leasingrate. Durch die Versteuerung nach der 0,5-Prozent-Regel sparen Jobradnutzer gegenüber einem Direktkauf deutlich. Damit ist das Leasen von Fahrrädern in der betrieblichen Umsetzung wesentlich einfacher als Autoleasing. Auch Strafzettel, Führerscheinkontrollen oder Halterhaftung sind beim JobRad nicht relevant.

Gesunde und motivierte Mitarbeiter

30 Milliarden Euro Wirtschaftsleistung kostet Deutschland der zunehmende Fachkräftemangel, berichtet Spiegel-Online im April 2018. Auch Carmen Amann ist deswegen überzeugt: „Man muss den Mitarbeitern etwas bieten!“ JobRad werde deswegen bereits im Rahmen der Bewerbungsgespräche als eine der zusätzlichen Leistungen in den Vordergrund gestellt. So präsentiert sich ein Unternehmen nicht nur als moderner und attraktiver Arbeitgeber, es leistet auch einen aktiven Beitrag zum betrieblichen Gesundheitsmanagement: Der Weg von und zur Arbeit ersetzt die Sportstunde, die bessere Fitness der Mitarbeiter trägt zu niedrigeren Krankheitsraten bei und die Angestellten kommen ohne täglichen Autostau ausgeglichener und gut gelaunt zur Arbeit. Ganz nebenbei profitiert mit jedem Fahrer, der sich nicht hinters Autosteuer setzt, sondern in die Fahrradpedale tritt, auch die Umwelt vom Dienstradkonzept.

Mit zusätzlichen Leistungen punkten

Wer als Arbeitgeber beim Dienstradleasing zusätzlich punkten möchte, sorgt nicht nur für ausreichend und sichere Fahrradstellplätze. Wie viele Unternehmen übernimmt auch Weber Automotive zusätzlich die Versicherung für die JobRäder. Durch das Dienstradleasing verringerten sich auch für sie als Arbeitgeber die Sozialabgaben, so Amann. Da man an dem Konzept nichts verdienen wolle, zahle man den Angestellten diese Zusatzleistung. Ein attraktives Angebot, das sicherlich zusätzlich zum Aufstieg motiviert. Das Engagement des Unternehmens zahlt sich aus, die Reaktionen auf das JobRad-Angebot seien sehr positiv und die Nachfrage steigend.

Investition in die Zukunft

Seit zehn Jahren ist JobRad als Pionier mit der Idee des Dienstradleasings auf dem Markt. Initiiert wurde sie von Geschäftsführer Ulrich Prediger, der 2012 gemeinsam mit Verbänden und Organisationen erreichte, dass die steuerlichen Vorteile von Autos auch für Fahrräder, E-Bikes und Pedelecs gelten. Prediger ist überzeugt: „Eine Firma, die Dienstfahrräder anbietet, gilt heute als attraktiver Arbeitgeber. Von dieser Art des modernen betrieblichen Gesundheitsmanagements profitieren Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen.“

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