Häufige Fragen zur Senkung der Mehrwertsteuer

Informationen für JobRad-Fachhandelspartner

Die Bundesregierung hat beschlossen, die Mehrwertsteuer befristet vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 von 19 % auf 16 % zu senken. 

Auf dieser Seite informieren wir Sie darüber, welche Auswirkungen die Senkung auf JobRadler sowie JobRad hat – und was für Sie bei Angeboten, Abrechnungen, Rechnungsstellungen usw. zu beachten ist.

Ihre Frage wird hier nicht beantwortet? Bitte schauen Sie später noch einmal vorbei. Wir aktualisieren und erweitern die Seite fortlaufend!

Angebote & Abrechnungen

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Was ist mit Angeboten, die über das Fachhändlerportal gestellt wurden?

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Für eine korrekte Berechnung weisen Sie bitte vor dem 1. Juli stets 19 % und nach dem 30. Juni stets 16 % Mehrwertsteuer aus.

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Was ist mit Angeboten, die nicht über das Portal gestellt wurden?

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Angebote mit einem Satz von 19 % können wir ab 1. Juli nicht korrekt verarbeiten. Bitte erstellen Sie für den JobRad-Interessenten auf Nachfrage ein Angebot mit dem künftig korrekten Mehrwertsteuersatz.

Bitte stellen Sie nach dem 1. Juli Angebote nur noch mit 16 % Steuersatz aus.

Wir empfehlen Ihnen für die Erstellung von Angeboten grundsätzlich das Fachhändlerportal. Über das Portal erfolgt die Bearbeitung fehlerfrei und die Abwicklung der JobRad-Bestellung wird deutlich beschleunigt.

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Ab wann gilt in der Lieferantengutschrift (Abrechnung) der Mehrwertsteuersatz von 16 %?

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Die Lieferantengutschrift ist der steuerrechtlich maßgebliche Beleg und enthält die gültige Mehrwertsteuer. Die Steuerfindung (die Zuordnung des korrekten Mehrwertsteuersatzes) orientiert sich am Leistungsdatum, dem Datum der Übergabe des JobRads durch den Fachhändler.

Bitte beachten Sie: Für den Fall, dass ein JobRad-Angebot vor dem 1. Juli erstellt wurde und die Abrechnung der entsprechenden JobRad-Bestellung erst nach dem 30. Juni erfolgt, gilt:

  • In der Bestellung (Lieferantenauftrag) wird der Verkaufspreis des JobRads noch inklusive 19 % Mehrwertsteuer ausgewiesen.  
  • In der im Anschluss an die JobRad-Übergabe erstellten Abrechnung (Lieferantengutschrift) wird steuerrechtlich korrekt mit 16 % Mehrwertsteuer kalkuliert.

In Folge unterscheiden sich in diesem Fall die in Lieferantenauftrag und -gutschrift vermerkten Bruttobeträge aufgrund der Differenz der zum jeweiligen Zeitpunkt gültigen Mehrwertsteuersätze. Die für Ihr Geschäft mit JobRad relevanten Nettobeträge bleiben unverändert.

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Wann ist der Stichtag für die Mehrwertsteueranpassung im Fachhändlerportal?

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Wir nehmen die Umstellung im Portal in der Nacht vom 30. Juni auf 1. Juli vor.

Alle Vorgänge, die Sie ab 1. Juli vornehmen, werden also automatisch auf der Grundlage des gesenkten Mehrwertsteuersatzes vorgenommen.

Auswirkungen für JobRadler

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Gibt JobRad die Mehrwertsteuersenkung an die JobRadler weiter?

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Ja. Wir geben die Vorteile weiter.

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Entstehen Vorteile für JobRadler bei den Nutzungsraten?

question_answer

Das hängt vom steuerlichem Status des jeweiligen Arbeitgebers ab.

Für die Nutzungsraten gilt:

  • Vorsteuerabzugsberechtigte Arbeitgeber können die in den Leasingraten enthaltene Umsatzsteuer vom Umwandlungsbetrag abziehen. Das heißt: Arbeitnehmer entrichten keine Mehrwertsteuer auf die monatliche Rate Ihres JobRads und somit sind sie nicht von der Senkung betroffen.
    Die meisten Firmen bei JobRad sind vorsteuerabzugsberechtigt.
  • Bei nicht-vorsteuerabzugsberechtigten Arbeitgebern entrichtet der JobRadler Mehrwertsteuer auf die Raten. Sie sinken also im zweiten Halbjahr 2020.
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Entstehen Vorteile für JobRadler bei einem evtl. Kauf nach Leasingende?

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Ja.

Im Falle eines Kaufangebots von unserer Seite stellen wir dem JobRadler im zweiten Halbjahr 2020 selbstverständlich den reduzierten Mehrwertsteuersatz in Rechnung.

Sonstige Fragen

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Wir sind JobRad-Fachhandelspartner und eine gemeinnützige GmbH. Welche Auswirkungen hat die Senkung auf uns?

question_answer

Für Sie als gemeinnützige GmbH treffen alle Regelungen zu, die für alle anderen JobRad-Fachhandelspartner gelten. Einziger Unterschied: Vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 rechnen wir bei Ihnen nicht mit 7 %, sondern mit 5 % ab.

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