So war das JobRad-Forum Rheinland in Köln

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Was L’Oréal und Super RTL gemeinsam haben? – Beide sind JobRad®-Arbeitgeber! Auf dem JobRad-Forum Rheinland in Köln berichteten Vertreter beider Unternehmen über ihre Erfahrung mit dem Dienstradkonzept.  Außerdem standen spannende Expertenvorträge zu den Themen betriebliches Mobilitätsmanagement, Gesundheitseffekte der Radmobilität und zur Neuregelung der Dienstradversteuerung auf dem Programm. Rund 40 Arbeitgeber aus der Region waren vor Ort. Hier die spannendsten Erkenntnisse:

Mitarbeitergesundheit fördern, Fachkräfte binden – wie Arbeitgeber von cleveren Dienstrad-Angeboten profitieren

Unter diesem Motto stand in diesem Jahr das erste JobRad-Forum Rheinland, das am 26. März in Köln stattfand. Rund 40 Vertreterinnen und Vertreter regionaler Arbeitgeber waren ins Geißbockheim des 1. FC Köln gekommen, um sich über mögliche Ansätze des betrieblichen Mobilitätsmanagements, Gesundheitseffekte der Radmobilität und das Dienstradkonzept JobRad zu informieren.

Warum sich der Radweg zur Arbeit lohnt? Auswirkungen der Verkehrsmittelnutzung auf die Gesundheit berufstätiger Menschen

Mehrere Experten waren geladen – die Referentenrunde eröffnete Juliane Kemen vom Institut für Hygiene und öffentliche Gesundheit an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. „Der Arbeitsweg bietet im stressigen Alltag das ideale Zeitfenster für Bewegung“, so die Kernaussage der Wissenschaftlerin, schließlich machten „Arbeits-, Ausbildungs- und Dienstwege […] über ein Viertel des Verkehrsaufkommens aus.“

Anhand einer  Studie, die Kemen in Zusammenarbeit mit der Universität Bonn und dem Mobilitätsberatungsunternehmen EcoLibro durchgeführt hatte, zeigte sie die positiven Effekte des Radpendelns auf die Mitarbeitergesundheit auf. Ein Ergebnis: Kemen zufolge sind Radfahrerinnen im Schnitt schlanker als ihre Kolleginnen, die andere Verkehrsmittel nutzen – und auch die radelnden Männer haben durchschnittlich einen niedrigeren BMI.

Was zeichnet einen fahrradfreundlichen Betrieb aus? Möglichkeiten der Fahrradförderung in Unternehmen und Varianten der betrieblichen Mobilität

Wenn Radmobilität einen derart positiven Einfluss auf die Gesundheit von Mitarbeitern hat – wäre es dann nicht sinnvoll, wenn Arbeitgeber das Fahrrad bei der Planung ihrer betrieblichen Mobilität direkt mitdenken?

Die Antwort des Referenten Maik Scharnweber vom Büro für Mobilitätsberatung und Moderation in Trier: eindeutig ja! In seinem Vortrag zeigte er Möglichkeiten auf, wie dieses „Mitdenken“ effektiv gelingen kann und lieferte spannende Einblicke, wie erfolgreiches betriebliches Mobilitätsmanagement heute und in Zukunft realisieret werden kann. Ein Beispiel: Scharnweber motivierte die Anwesenden, auf Basis eines betrieblichen Mobilitätsbudgets jeden Mitarbeiter selbst entscheiden zu lassen, ob ein Jobticket, ein Dienstrad oder auch eine Kombination aus mehreren Mobilitätsoptionen für ihn die beste Wahl ist. Um regelmäßig auf zwei Rädern zur Arbeit zu pendeln, müsse dann natürlich auf die Qualität des Fahrrads geachtet werden – „Da bietet sich dann natürlich ein JobRad an“, so der Mobilitätsexperte. So wird das Dienstrad steuerlich attraktiv und vergleichsweise preiswert.

Best Practice! Lohnt sich der Dienstradzuschuss? – Erfahrungen aus zwei Jahren JobRad bei SUPER RTL

Dr. Martin Schneider, Leiter Controlling, Finanz- und Rechnungswesen und stellvertretender kaufmännischer Direktor bei Super RTL, bestätigte in seinem Best-Practice-Vortrag, dass das Mitarbeiter-Benefit JobRad gleichzeitig zu einer guten Work-Life-Balance der Mitarbeiter und zum Umweltschutz beiträgt. Schneider zufolge stoße das JobRad-Angebot bei Super RTL auf große Resonanz – rund ein Viertel der 130 Mitarbeiter sei bereits aufgestiegen. Warum sich Super RTL für den Anbieter JobRad entschieden hat, erklärt Dr. Martin Schneider im Interview:

Best Practice! Lippenstift und Luftpumpe – warum L'Oréal seinen Mitarbeitern JobRäder anbietet

Die Vorteile des Dienstradleasings hat auch L’Oréal Deutschland für sich erkannt. Von der Entscheidung JobRad einzuführen bis zum tatsächlichen Angebotsstart im Unternehmen vergingen nur sechs Wochen, berichtete  Director HR Labour Relations Ulf Wilhelm. Sein Fazit: Über „Mund-zu-Mund-Propaganda“ im Unternehmen habe sich das Angebot schnell herumgesprochen – nicht wenige Mitarbeiter tendierten sogar zum Zweit-JobRad.

Wie Ulf Wilhelm den durch das JobRad-Angebot entstehenden administrativen Aufwand beurteilt, erfahren Sie im Interview:

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