E-Bike & Pedelec - das ElektoFahrrad-Einmaleins

Wenn aus einem Fahrrad ein Pedelec oder E-Bike wird

Fahrräder

Das klassische Fahrrad

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Die Qual der Wahl und was man bei der Anschaffung von verschiedenen Rad-Typen beachten sollte.

Der wichtigste Unterscheidungsfaktor der Diensträder liegt bei der Art und Weise, wie das Bike fortbewegt wird. Generell unterscheidet man zwischen vier verschiedenen Typen: Den klassischen Fahrrädern, den sogenannten Pedelecs und S-Pedelecs sowie den E-Bikes, wobei die letzten drei gemeinhin unter dem weitreichenden Begriff E-Bike, Elektrofahrrad oder auch Elektrorad geführt werden.

Über JobRad kann jeder dieser Fahrrad-Typen unter Anwendung der 1 %-Regelung als Dienstrad bezogen werden.

Pedelecs

Das Elektrofahrrad bis 25 km/h

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Bei einem Pedelec (Pedal Electric Cycle) wird der Fahrer beim Pedalieren von einem Elektro-antrieb (max. 250 Watt) bis zu einer maximalen Geschwindigkeit von 25 km/h unterstützt.

Wer schneller als 25 km/h fahren will, muss ohne Tretunterstützung auskommen und ausschließlich auf eigene Muskelkraft setzen. Der Unterstützungsgrad kann dabei in mehreren Stufen eingestellt werden und ist abhängig von der Pedalkraft oder der Trittfrequenz des Fahrers. Rechtlich gesehen gilt das Pedelec als Fahrrad, weshalb nach der StVO (§ 21a Absatz 2 Satz 1) keine Helmpflicht besteht. Wir empfehlen aber generell das Tragen eines geeigneten Fahrradhelms. Für ein Pedelec ist weder eine Zulassung noch eine Fahrerlaubnis oder Mofa-Prüfbescheinigung nötig – auch wenn es eine elektromotorische Anfahr- oder Schiebehilfe hat.

S-Pedelecs

Das schnelle Elektrofahrrad bis 45 km/h

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Ein S-Pedelec (schnelles oder Sport Pedelec) unterstützt den Fahrer beim Pedalieren (max. 4 kW) bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h.

Aus diesem Grund wird ein S-Pedelec nicht mehr als Fahrrad, sondern als Kleinkraftrad klassifiziert. Deshalb sind einige gesetzliche Besonderheiten zu beachten: Ein S-Pedelec benötigt sowohl ein Versicherungskennzeichen, das am Fahrzeugheck montiert sein muss, wie auch mindestens eine Mofa-Prüfbescheinigung (ein PKW-Führerschein reicht ebenfalls aus). Dadurch liegt das Mindestalter bei 15 Jahren. Beim S-Pedelec besteht Helmpflicht. Wird ein S-Pedelec z. B. JobRad bezogen, muss der Anfahrtsweg mit 0,03% des Listenpreises versteuert werden (EStG § 8 Absatz 2).

Das S-Pedelec ist aufgrund der möglichen Geschwindigkeit nach aktueller Rechtsauffassung des Bundesverkehrsministeriums ausgeschlossen von Radwegen, innerorts wie außerorts. Auf Fahrradstraßen dürfen S-Pedelecs fahren, wenn das Zusatzzeichen „Kraftfahrzeuge frei“ oder „Krafträder frei“ das Verkehrszeichen „Fahrradstraße“ ergänzt.

E-Bikes

Das klassische E-Bike mit Motor

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Das E-Bike ist ein Elektrorad im engeren Sinne. Es ist mit einem Elektromofa zu vergleichen.

Im Gegensatz zu den Pedelecs bzw. S-Pedelecs wird ein E-Bike nicht durch Pedalieren, sondern durch einen Drehknopf oder Schaltknopf in Bewegung versetzt.
Wie bei den S-Pedelecs gilt auch bei den E-Bikes ein Straßenfahrgebot, soweit nicht durch entsprechende Beschilderung ein Befahren des Radweges erlaubt wird. Da ein E-Bike als Kraftfahrzeug gilt benötigt es ein Versicherungskennzeichen, eine Mofa-Prüfbescheinigung und es besteht Helmpflicht. Sehr häufig wird "E-Bike" jedoch auch als Synonym für alle Räder mit elektrischer Unterstützung gebraucht.